Da sich meine Zeit hier in Troy zu Ende neigt, möchte ich euch gerne noch die “andere” Seite von der Gegend hier zeigen… leider die ärmere und ziemlich traurige Seite von Detroit – das Ghetto…
Unser amerikanischer Kumpel George hat sich bereit erklärt mit uns Mädels (Miri, Susann und mir) eine kleine Tour durch Detroit zu machen. Wir hätten uns das nie alleine getraut und waren froh unseren George und sein F150 Truck dabei zu haben. Da George hier aufgewachsen ist, konnte er uns viel erzählen und zeigen. Ein toller Sonntagnachmittag!

Verlassenes Gebiet - Die Freiflächen waren früher voller Häuser, wurden nun angezündet um Drogendealer fern zu halten
Nachdem wir Downtown erkundet hatten, ging es nun wieder Richtung Norden… an der 6 Mile Road sind wird dann einmal in eine Seitenstrasse gefahren und das war irgdnwie noch viel erschreckender…
Nur wenige Meilen entfernt findet man in Cross Point die größten Schlösser und Tempel…
… unter anderem findet man hier auch eine von Henry Fords Villen….
Zum Abschluss ging es auf die berühmte 8 Mile. Diese Meile trennt Detroit von den (reicheren) Vororten. Die Strasse ist 3 spurig ausgebaut. Am Strassenrand befinden sich viele Stripclubs und Bars, in die man eher nicht gehen will… Typische Trailer-White-Trash-Parks hat man nicht gesehen. Wir wollten aber auch nicht in die Seitenstrassen fahren.
So, ich hoffe ich habe euch nicht ganz so geschockt. Das ist Detroit. Troy befindet sich auf der 16. Meile… ich wohne zwischen 15. und 16. Meile. Es gilt hier, je weiter man in den Norden geht, desto reicher und reicher wird es. Diese Kluft zwischen reich und arm ist in Detroit vielleicht besonderns krass – jeodch findet man dies in jeder amerikanischen Großstadt. Das ist eben auch Amerika!














Echt krass dieser Unterschied zwischen Arm und Reich!